Unsere bisherigen Referentinnen und Referenten

Diese Persönlichkeiten haben im Forum TRIANGELIS seit Beginn der Reihe im März 2009 gesprochen:

Lebens-WANDEL (1) Robert Nandkisore und die Gemeinschaft Cenacolo

Foto: H. Heibel

"Barmherzigkeit", "Vorsehung", "Schutzengel" – das sind Worte, die man nicht sofort mit jungen Männern in Jeans und Sport-Shirts in Verbindung bringt. Genauso wenig wie ein Pfarrhaus im Rheingau mit einer „WG für Ex-Junkies“. Robert Nandkisore hat erlebt, wie beides sehr wohl zusammenpasst.

In seiner Sabbatzeit in Italien hat er die Gemeinschaft Cenacolo kennen und schätzen gelernt. Er hat erfahren, dass Glaube und Gebet stärker sind als Krankheit und Sucht und wie Leben tatsächlich heil werden kann. Diese Erfahrung und der Geist der Bewegung haben ihn geprägt. Und er trägt sie weiter - in seinen Alltag, in sein Haus, in seine Gemeinde. 

„Lebens-Wandel“ heißt das Motto des Forum TRIANGELIS in diesem Jahr. Passend zum 500. Jahrestag der Reformation sind in der Talk-Reihe an jedem ersten Donnerstag im Monat Menschen zu Gast, die in ihrem Leben einen Wandel, einen Umbruch oder eine überraschende Wende erlebt oder selbst gewagt haben. Den Anfang machten am 2. Februar Pfarrer Robert Nandkisore und die Gemeinschaft Cenacolo. Der Pfarrer war gemeinsam mit zwei ehemaligen Drogenabhängigen im Forum zu Gast, die aktuell bei ihm im Pfarrhaus in Eltville wohnen. Ihre Berichte und die ehrlichen und sehr persönlichen Worte des Vaters eines ehemaligen Drogenabhängigen haben die Zuhörenden in ihren Bann gezogen und bewegendes Zeugnis gegeben von einem Lebens-Wandel der ganz besonderen Art.

Hier finden Sie den Bericht der Jornalistin Christa Kaddar, den die Evangelische Sonntagszeitung über den Abend veröffentlicht hat. 
 

"ENGELRAUSCH" - Forum TRIANGELIS musikalisch

Foto: I. Ruscu

Einen besonderen Abschluss des Forumsjahres erlebten die zahlreich erschienenen Zuhörenden am 1. Dezember 2016:
Martin Wagner (akk), Hanns Höhn (b) und Andreas Neubauer (dr), ein Trio mit ansteckender Spielfreude und ganz eigener Farbe in der europäischen Jazzlandschaft, stellten ihr Winterprogramm "Engelrausch" vor, das Musikkritiker begeistert schwärmen lässt: „Nur so geht’s, wenn Weihnachtsklassiker „verjazzt“ werden. (...) Die Traditionals (von „Kommet ihr Hirten“ über „Alle Jahre wieder“ bis „Es ist ein Ros entsprungen“) sind virtuos, grooven, atmen, haben Atmosphäre, Charakter und sind auf kitschfreie Weise feierlich.“ (Journal Frankfurt | Dez. 2013 | 5 von 5 Sternen).
 

Wie wir sterben wollen

Foto: J. Euteneuer

Was wünschen sich Menschen an ihrem Lebensende? Was brauchen sie und ihre Angehörigen? Welche Versorgung und Begleitung gibt es in unserer Region? Und wie gehen wir mit unseren Sterbenden und Toten um? Darüber diskutierten wir am 3. November 2016 mit dem Hausarzt und Palliativmediziner Dr. Thomas Mainka, der Vorsitzenden des Ökumenischen Hospizdienstes Rheingau, Beate Jung-Henkel, dem Bestatter Peter Schneider und dem Friedhofsgärtner Matthias Bleul. Ein spannender und nachdenklich machender Abend über ein Thema, das uns alle betrifft – und über das bei Lebzeiten nachzudenken gewiss nicht von Nachteil ist. 

 

 

Talk im SCHLOSS - Forum TRIANGELIS unterwegs

Foto: K. Wahl

Sie war Prinzessin, Enfant terrible, Kirchenstifterin und eine der großen Kunstsammlerinnen und Mäzeninnen ihrer Zeit. Im Erbacher Schloss Reinhartshausen hat Marianne von Preußen eine beeindruckende Sammlung zeitgenössischer Malerei und Bildhauerei angelegt, von denen einige hundert Werke noch bis heute erhalten sind. Philipp Klein, neuer Direktor des Hotels, öffnete am 6. Oktober seine Türen und lud zu einer Begegnung mit diesen und weiteren Entdeckungen in den Gewölbekeller des Schlosses ein. Auch die Vergangenheit und Zukunft des Schlosses selbst, die Erfahrungen und Pläne seiner neuen Besitzer und des Hoteldirektors waren Themen des Abends, an dem ein großes und interessiertes Publikum lauschte und seine eigenen Fragen einbrachte. 

 

 

"Luther's Worte - neu gefasst" - Christoph Kähler (Vorsitzender der Kommission zur Durchsicht der Lutherbibel)

Eine neue Lutherbibel: das ist ein großes Ereignis – und eine echte Umstellung für alle, die den vertrauten Klang der Texte im Ohr haben. Behutsam mit den alten Worten umgehen und doch verständlicher und näher am Original übersetzen – das war die Aufgabe für 70 Theologinnen und Theologen, die das Erscheinen der revidierten Lutherbibel pünktlich zum Reformationsjubiläum 2017 vorbereitet haben.

Der Leiter dieser 70-köpfigen Kommission, der Leipziger Bibelwissenschaftler und emeritierte Bischof, Prof. Dr. Christoph Kähler, kam wenige Tage vor dem offiziellen Veröffentlichungstermin nach Erbach und sprach am 8. September 2016 im Forum TRIANGELIS vor einem großen und interessiert mit diskutierenden Publikum von den Herausforderungen, Entdeckungen und Erlebnissen in dieser besonderen Zeit.

Hier können Sie den Artikel im Rheingau Echo nachlesen, der über den gelungenen Abend berichtete.
 

"Argumente gegen Stammtischparolen" - Klaus-Peter Hufer (Politologe und Erwachsenenbildner)

Foto: privat

„Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg“, „Asylanten sind Sozialschmarotzer“, „Wer Arbeit will, der findet auch welche“, „Ausländer sind kriminell“ – Aussagen wie diese sind vermutlich jeder und jedem schon einmal im Gespräch begegnet. Sie kommen meist plötzlich und unerwartet, man fühlt sich überrumpelt, will reagieren, aber es fällt nichts Passendes ein. Was steckt hinter diesen Parolen? Wo kommen sie her? Welches Weltbild wird mit ihnen transportiert? Und: welche Argumente, Fakten und Informationen können den Parolen und Sprüchen entgegen gesetzt werden?

Der Politologe und Erwachsenenbildner Klaus-Peter Hufer forscht über sogenannte „Stammtischparolen“ und ihre Wirkungen. Und er entwickelt Strategien dazu, wie man wirksam kontern und was man ihnen entgegen setzen kann.

In seinem Vortrag im Forum TRIANGELIS am 7. Juli 2016 berichtete er vor einem großen und gebannten Auditorium über seine Arbeit und griff dabei nicht nur die persönlichen Erfahrungen und Fragen der Teilnehmenden auf, sondern gab auch ganz praktische Hinweise und zeigte im Dialog und in praktischen Beispielen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf. Ein interaktiver Abend, der noch lange nachwirkt und - hoffentlich - langfristig schlagfertiger und gewappneter macht im Umgang mit Klischees – und misstrauisch gegenüber allzu einfachen Antworten.

Das Rheingau Echo (s. hier) und die Evangelische Sonntagszeit (s. hier) berichteten über den Abend. 
 

Kann Kirche Kapital? - Thomas Begrich (langjähriger Finanzchef der EKD)

Foto: A. Buck

Kirchensteuer, Kapitalertragssteuer, Staatsleistungen, Spendenaktionen – das Thema „Kirche und Geld“ ist ein spannendes Thema - und gerät immer wieder in die Schlagzeilen. Wie genau hängt das eigentlich alles zusammen? Wie finanzieren sich Gottesdienste und Altenarbeit, wer zahlt für die Renovierung von Kirchen und wie lassen sich Spenderinnen und Spender für die gute Sache gewinnen?

Thomas Begrich, bis März 2016 oberster Finanzchef der Evangelischen Kirche in Deutschland und Geschäftsführer der Stiftung „KiBa“ (Stiftung zum Erhalt kirchlicher Baudenkmäler) stand im Rahmen des Forum TRIANGELIS am Donnerstag, dem 2. Juni (19.30 Uhr) in der Johanneskirche in Erbach zu diesen Fragen Rede und Antwort. Die Anwesenden ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und stellten zahlreiche Fragen, die der Referent ebenso differenziert wie verständlich und unterhaltsam zu beantworten wusste.

Moderiert wurde der Abend von Dekan Dr. Martin Mencke.

Die wesentlichen Inhalte des Vortrags des Abends kann man hier nachlesen.

Ebenso hier den Zeitungsbericht im Rheingau Echo und hier den Artikel in der Evangelischen Sonntagszeitung (beide: Christa Kaddar). 

Was feiern wir eigentlich 2017?! - Marlehn Thieme (Vorsitzende des Vereins "Reformationsjubiläum 2017 e.V.")

Foto: Rat für Nachhaltige Entwicklung

Lange schon sind die Vorbereitungen im Gange für das große Jubiläum im Jahr 2017:
500 Jahre Reformation, 500 Jahre seit dem berühmten Thesenanschlag in Wittenberg, mit dem Martin Luther eine große Bewegung ins Rollen brachte. Aber was genau feiert die evangelische Kirche eigentlich im Jahr 2017? Welche Aktionen und Veranstaltungen sind geplant? Wo sind die Auswirkungen der Reformation noch heute zu spüren? Wo wäre eine neue Reformation von Nöten? Und was sagt eigentlich die katholische Kirche dazu?

Diese und viele andere Fragen wurden im Forum TRIANGELIS am Donnerstag, dem 7. April um 19.30 Uhr in der Johanneskirche in Erbach gestellt und beantwortet. Eingeladen als Referentin war keine Geringere als die Vorsitzende des zentralen Vorbereitungsvereins „Reformationsjubiläum 2017 e.V.“, Marlehn Thieme. Die Bad Sodenerin ist seit vielen Jahren Mitglied im Rat der EKD und zudem Vorsitzende des Deutschen Rates für Nachhaltige Entwicklung. Was sie sonst in ihrem Leben bewegt, wo sie mitentscheidet und worauf sie sich im Jahr 2017 besonders freut, darüber stand sie den Zuhörenden Rede und Antwort.

Moderiert wurde der Abend von Christof Vetter, langjähriger Pressesprecher der EKD und aktuell Kommunikationschef der Kampagne „Luther 2017- 500 Jahre Reformation“.
 
 

Foto: adeo-Verlag

2016/3 - Anne Schneider (Lehrerin i. R.) und Nikolaus Schneider (ehemaliger Ratsvorsitzender der EKD)

blicken auf bewegte und bewegende Zeiten zurück. 2005 ist die jüngste Tochter des Paares, Meike Schneider, mit nur 22 Jahren an Leukämie gestorben. 2014 hat Nikolaus Schneider alle Ämter in der Evangelischen Kirche in Deutschland nieder gelegt, um seine Zeit ganz seiner an Krebs erkrankten Frau Anne widmen zu können. Mit ihren Vorträgen, Interviews und Büchern hat das Ehepaar vielen Menschen Mut gemacht, aber mit seiner Debatte über die Sterbehilfe auch kontroverse Debatten ausgelöst. Am 3. März 2016 waren sie gemeinsam im Forum TRIANGELIS zu Gast und sprachen in der vollbesetzten Johanneskirche über ihr Leben, ihren Glauben, die Endlichkeit und darüber, wie Weiterleben und Weiterglauben für sie trotzdem möglich ist. Ein bewegender Abend, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
 

Foto: J. & U. Euteneuer

2016/2 - Heinrich Steinfest (Krimiautor)

vielfach mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet & einer der renommiertesten und erfolgreichsten deutschen Krimiautoren las am 4. Februar 2016 aus der druckfrischen Sammlung „Die Erlösung des Teufels“ - einem in limitierter Auflage erschienenen und von Steinfest selbst illustrierten Büchlein, das erstmals einen Großteil der weit verstreuten, teils unveröffentlichten Artikel, Reden, Vorträge, Kolumnen und – ja, tatsächlich! – auch Predigten des Autors zugänglich macht. Vor dem interessieren und angeregt lauschenden Publikum gewährte Steinfest zudem einen Vorab-Einblick in sein aktuelles Buch "Vom Leben und Sterben der Flugzeuge", das im Herbst erscheinen wird und berichtete anschaulich und sehr persönlich vom Prozess des Schreibens, dem Eigenleben der Figuren und der Auseinandersetzung mit Begriffen wie Gott, Glaube und Moral. 
  

Foto: C. Kaddar

2016/1 - Jan Wörner (Generaldirektor der ESA)

"Weißt du, wie viel Sternlein stehen?" unter diesem Motto startete am 25. Januar das Forum TRIANGELIS nach der Renovierung der Johanneskirche neu. In seinem ebenso informativen wie kurzweiligen Vortrag verstand es Prof. Wörner aktuelle Themen wie die gegenwärtigen Flüchtlingsbewegungen mit den neusten Entwicklungen in der Raumfahrt, Ideen für ein Dorf auf dem Mond und wissenschaftlichen Erkenntnissen über die (Un)Endlichkeit des Weltalls zu verbinden. Dabei gelang es ihm, nicht nur ein überzeugendes Plädoyer für eine der Gesellschaft verantwortliche Forschung auszusprechen, sondern auch die über 120 Zuhörenden mit seiner wissenschaftlichen Neugier und Begeisterung anzustecken. Moderiert wurde der Abend von der hr-INFO-Journalistin Sylvia Kuck, Trägerin des Medienpreises Luft- und Raumfahrt. Sie hatte sich schon im Vorfeld - zu Recht - sehr auf das Gespräch mit dem ESA-Chef gefreut. Am Ende waren sich alle einig: Man hätte den beiden noch Stunden zuhören können...

Ein kleiner Filmbericht des Abends ist hier zu finden.
 

Ilona & Rainer Wälde
Es war das letzte TRIANGELIS-Forum, das von Pfarrer Dr. Löwe moderiert wurde, und mit dem Ehepaar Wälde schloss sich ein Kreis. Denn Rainer Wälde hatte Löwe einst mit seinem Audio-Magazin zum Konzept des Forums inspiriert. An dem Abend in der Johanneskirche nahmen die Wäldes das Publikum mit auf die eigene Suche nach der Mitte ihres Lebens und erfuhren, wie wichtig es ist, sich Auszeiten zu gönnen.
Pressestimmen: Rheingau-Echo, 12.09.2013

Michael Opoczynski
Mehr als 25 Jahre moderiert er WISO und nimmt zugleich Leitungsaufgaben beim ZDF wahr. Im TRIANGELIS-Forum kritisierte er, dass Banken und Unternehmen ihre ethische Verantwortung oft nur halbherzig wahrnehmen. Er gab persönliche Einblicke in den Sender und die Produktion von Sendungen. Anlagetipps wollte er nicht geben, warb aber generell für eine positive Einstellung zum Leben.
Pressestimmen: Evang. Sonntagszeitung, 18.11.2012; Rheingau-Echo, 8.11.2012

Andreas Scholl
Der 44jährige Weltstar begeisterte mit seiner authentischen, sympathischen Art das Forumspublikum. Mit Pfarrer Löwe kam der international gefragte Countertenor über seine beispiellose Karriere ins Gespräch, und beeindruckte mit seiner Bescheidenheit und Menschlichkeit. Eine Kostprobe seines Könnes gab er auch - die Anwesenden in der vollbesetzten Johanneskirche dankten es ihm mit lang anhaltendem Beifall. 
Pressestimmen: Wiesbadener Kurier, 9.10.2012 Rheingau-Echo, 11.10.2012

Foto: Christa Kaddar

Rabbinerin Elisa Klapheck
In ihrem "ersten Leben" als Journalistin war sie, wie sie sagte, nicht religiös, studierte aber aus Interesse die hebräische Bibel. Dabei habe sie gemerkt, dass sie in Schriftverständnis und Überzeugungskraft den männlichen Rabbinern ebenbürtig ist. So ließ sie sich für das Rabbinat ausbilden und ist heute eine von nur drei Frauen in diesem Amt in Deutschland. Die über 100 Zuhörer erlebten eine selbstbewusste, kämpferische Frau, die sich in dem ungewöhnlichen Weg, den sie beschritten hat, stets von Gott geführt sah.
Pressestimmen: Wiesbadener Tagblatt, 3.9.2011
Rheingau-Echo, 8.9.2011

Prof. Dr. Norbert Walter
Der als "Medien-Profi" bekannte langjährige Chef-Volkswirt der Deutschen Bank sprach über seinen Glauben und seine Einstellungen, die ihn als Führungskraft in seinem Berufsleben geprägt haben. Als Leitmotiv seines Handelns zitierte er Saint-Exupéry: "Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer."
Pressestimme: Rheingau-Echo, 14.05.2010 

Nia Künzer
Die Fußballweltmeisterin von 2003 und ARD-Expertin sprach über die Chancen des Sports für junge Menschen in Afrika und hierzulande und über die Erfahrung von Erfolgen und Niederlagen in ihrer Karriere. Vier Kreuzbandrisse hatte sie zu überstehen - sie hat sich immer wieder zurückgekämpft. Die anwesenden Jugendlichen ermutigte die studierte Pädagogin, Schule und Ausbildung zu Ende zu bringen, aiuch wenn sich wie in ihrem Fall andere verlockende Chancen böten.
Pressestimmen: Wiesbadener Tagblatt, 8.10.2011; Rheingau-Echo, 13.10.2011

Prof. Dr. Gerd Weiß
Der hessische Landeskonservator und Vorsitzende der deutschen Denkmalpfleger warb dafür, phantasiervoll mit alten Gebäuden umzugehen, um sie neuen Nutzungen zuzuführen. Mit Vorher-Nachher-Bildern zeigte er, wie aus abbruchreifen Gebäude attraktive und auch wirtschaftlich interessante Objekte werden können.
Pressestimmen: WIesbadener Tagblatt, 8.9.2012

Dr. Dr. Andreas Klee
Der leitende Oberarzt informierte darüber, welche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten moderne Medizin heute bereits am ungeborenen Leben hat. In vielen Fällen gebe es Hoffnung und man könne mit frühen Eingriffen helfen. In anderen Fällen stehen Eltern vor der schwierigen Gewissensentscheidung, ob die Schwangerschaft ausgetragen werden soll. Zunehmend entscheiden sich Eltern dafür, erfuhr das Publikum.
Pressestimme: Rheingau-Echo, 20.12.2012

Arnd Brummer
Der Chefredakteur von "chrismon" und Geschäftsführer zweier Verlage sprach am 5. Mai 2011 über seine "Konversion" (den Übertritt von der katholischen zur evangelischen Kirche). Der Herausgeber und Autor zahlreicher kultureller und religiöser Bücher beobachtet seit seiner Jugend die Entwicklungen in der katholischen wie der evangelischen Kirche kritisch. Ein Zusammengehen der beiden Kirchen in absehbarer Zukunft sieht er nicht, wohl aber eine vielfältige, produktive Zusammenarbeit auf Gemeindeebene.

Foto: Christa Kaddar

Florian Sitzmann
Sitzmann, der mit fast 16 bei einem Motorradunfall beide Beine verloren hatte, gab mit seiner Persönlichkeit und Ausstrahlung ein Beispiel dafür, was einer mit Willensstärke erreichen kann und dass sich ein Leben auch mit Krankheit oder Handicap lohnen kann. Sitzmann ist Vater einer kleiner Tochter, liebt Rennautos und holte als Behindertensportler zahlreiche Titel.
Rheingau-Echo 8.3.2012

Zoni Weisz
Der Niederländische Sinto erzählte ein Jahr nach seiner Rede im Deutschen Bundestag in der bis auf den letzten Platz gefüllten Johanneskirche sichtlich bewegt seine Geschichte: Weisz war sieben, als seine Familie verhaftet und in Viehwagoons zum Abstransport nach Auschwitz gepfercht wurde. Dank der Hilfe eines Polizisten konnte der Junge fliehen und überleben - während seine Eltern und Geschwister in Auschwitz und Dora ums Leben kamen. Weisz mahnte zur Menschlichkeit und gegen das Vergessen: "So etwas darf nie wieder passieren!" Bericht Wiebadener Kurier, 4.2.2012   Bericht Rheingau-Echo, 9.2.2012   Bericht Evang. Sonntagszeitung, 26.2.2012

Wolf von Lojewski
Der bekannte Fernsehjournalist (ZDF "heute journal") nahm uns mit seinen masurischen Weihnachtsgeschichten hinein in die geheimnisvolle Welt seiner ostpreußischen Heimat. Sein Publikum in der vollbesetzten Kirche stimmte er so auf Weihnachten ein.

Dr. h.c. Johannes Gerster
Der bundesweit bekannte Politiker (über 20 Jahre im Dt. Bundestag, 4 Jahre CDU-Vorsitzender in Rheinland-Pfalz) und ehemalige Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft war als Nahost-Experte eingeladen. Es gelang ihm, seinem Publikum, den komplexen israelisch-palästinensischen Konflikt verständlich zu erklären und Wege zum Frieden aufzuzeigen, belegt mit vielen persönlichen Geschichten und Erfahrungen.

Foto: Christa Kaddar

PD Dr. Martin Repp
Repp hat 16 Jahre in Japan gelebt und gelehrt und ist Fachmann für ostasiatische Religionen. Er sprach darüber, was ihn und viele Abendländer am Buddhismus fasziniert und zeigte zugleich dessen Grenzen auf. Herausgefordert von den zahlreichen Fragen des interessierten Publikums stieg er tiefer ein in die buddhistische Philosophie.

Kirchenpräsident a.D. Dr. Dr. h.c. Peter Steinacker
Der Marburger Theologieprofessor, der mehr als 15 Jahre lang das höchste Amt in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau inne hatte, referierte über "den einen Gott und die vielen Religionen". Er sprach sich für Toleranz aus, wobei jede Religion zugleich ihren Absolutheitsanspruch behalten müsse. Er plädierte für einen islamischen Religionsunterrichts in Deutschland - in deutscher Sprache und mit an deutschen Hochschulen ausgebildeten Lehrern.
Pressestimmen: Rheingau-Echo, 10.03.2011 
Wiesbadener Tagblatt, 05.03.2011 

Prof. Dr. Klaus Berger
Mit Berger kam einer der bekanntesten Neutestamenter nach Erbach. Den Forumsgästen beantwortete er alle Fragen zu biblischen Themen, die sie auf dem Herzen hatten, und schloss ihnen die Weihnachtsgeschichte aus seiner zugleich aus Fachkenntnis und spiritueller Praxis gewonnenen Kompetenz auf. Zugelich erfuhren sie, wie Berger sowohl in der katholischen wie der evangelischen Kirche biographisch veranktert ist.

Michael Apitz
Der wohl bekannteste zeitgenössische Rheingauer Maler überraschte sein Publikum damit, dass er nicht nur ein hervorragender Künstler, sondern auch ein ausgezeichneter Geschichtenerzähler ist. Die 120 Gäste erfuhren nebenbei, dass der Erfinder der Comicfiguren "Karl, der Spätlesereiter" und "Rheingauner", obwohl in Eltville geboren, evangelisch ist.

Schwester Philippa Rath OSB
Schwester Philippa von der Abtei St. Hildegard Eibingen, die Margarethe von Trotta beim Hildegard-Film fachlich beraten hat, sprach über die Lebensgeschichte der Hildegard von Bingen und brachte ihr eigenes Leben damit in Verbindung. Die 80 Gäste erlebten eine faszinierende Frau der Gegenwart, die begeistert über eine faszinierende Frau der Vergangenheit sprach.
Pressestimme: Rheingau-Echo, 11.03.2010

Foto: Sabine Fladung

Lutz Wagner

Der dienstälteste Bundesliga-Schiedsrichter, der im Hauptberuf Fertigungsleiter in Hofheim ist, hat in 20 Jahren rund  300 Spiele in der Bundesliga gepfiffen, davon fast 200 in der ersten. Die Anwesenden wurden von einem sehr humorvollen Menschen prächtig unterhalten, hörten unglaubliche Geschichten vom Rasen und nahmen die Erkenntnis mit, dass es keine absolute Gerechtigkeit gibt.
Pressestimme: Wiesbadener Kurier, 07.09.2009 

Dr. Karl Graf zu Eltz
Der Eigentümer von Burg Eltz und des Eltzer Hofes in Eltville erzählte die mehr als 800jährige Familiengeschichte eines großen Adelsgeschlechtes, oftmals mit einem Augenzwinkern und viel Humor.
Pressestimmen: Wiesbadener Kurier, 03.07.2010, Rheingau-Echo, 08.07.2010.

Bundesminister Dr. Franz Josef Jung MdB

Der damalige Bundesminister für Arbeit und Soziales und frühere Verteidigungsminister sprach in seinem Heimatort Erbach über Sicherheits- und Sozialpolitik, über seinen Werdegang und seine Einstellungen.
Pressestimmen: Wiesbadener Tagblatt, 7.11.2009; RheingauCenter Nachrichten

Franz Rosenbach zeigt Jugendlichen die eingebrannte Auschwitz-Häftlingsnummer.

Franz Rosenbach
Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, als der Auschwitz-Überlebende Franz Rosenbach davon erzählte, was ihm die Nazis angetan haben. Im Wiener Polizeigefängnis musste der Sinto die maschinell abgetrennten Köpfe von Inhaftierten in Körben einsammeln, in Auschwitz die Leichen der Vergasten entsorgen. Sein authentischer Bericht war gerade für viele anwesende Jugendliche gewiss eindrücklicher und nachhaltiger als jede Geschichtsstunde.
Pressestimmen: Wiesbadener Kurier, 05.02.2011
Rheingau-Echo, 10.02.2011
Evangelische Kirchenzeitung, 27.02.2011

Prof. Dr. Wolfgang Zwickel

Ein Abend mit dem Mainzer Theologie-Professor und wissenschaftlichen Leiter des Bibelhaus-Erlebnismuseums am Frankfurter Museumsufer, der spannend und lehrreich zugleich war. Zwickel führte in neue Erkenntnisse zur Welt des Alten Testaments ein, welche die Archäologie zu Tage gebracht hat und die ein neues Verständnis der biblischen Texte eröffnen.

Dr. Fabian Vogt
Der Kabarettist und promovierte Theologe erzählte von komischen und lustigen Erlebnissen rund um das Heiraten. Die 110 Forumsgäste, darunter auch einige Brautpaare, amüsierten sich prächtig und nahmen außer Vogts Bestseller "Sag einfach Ja!" vor allem die Erkenntnis mit, dass es sich lohnt, das Leben mit Humor zu nehmen.
Rheingau-Echo, 11.11.2010

Petra Kunik

Die 1945 als Tochter von Überlebenden der Shoa geborene Kunik sprach vor über 100 Teilnehmenden von ihrer Kindheit als jüdisches Mädchen im Nachkriegs-Frankfurt und darüber, wie sie ihre Identität als jüdische Frau in einer von Männern dominierten Religion gefunden hat.
Pressestimmen: Hessischer Rundfunk, 05.09.2010,Rheingau-Echo, 16.09.2010.

Stefan Knüppel
Der ehemalige Top-Manager gab mit Anfang 40 seine Karriere in einem Großunternehmen für eine Stellung auf, die ihm mehr Sinn gab: Als Leiter der Entwicklungshilfestiftung Oportunity International Deutschland hilft er den Armen mit Mikrokrediten, sich aus eigener Kraft auf dem Elend zu befreien. Trotz der Einbußen habe er den Wechsel nie bereut. Die Zuhörer ermutigte er, auf ihr Herz zu hören.
Pressestimmen: Evangelische Kirchzeitung, 7.11.2010 Rheingau-Echo, 14.10.2010.

Foto: Christa Kaddar

Artur Petrig

Petrig hat eine große Leidenschaft: Er trägt Krippen aus aller Herren Länder und allen denkbaren Materialien zusammen. 200 an der Zahl sind es mittelerweile, die seine großzügige Wiesbadener Altbau-Wohnung jedes Jahr vom 1. Advent bis zum 2. Februar in ein Museum verwandeln. Zum TRIANGELIS-Forum brachte er einge seiner kostbarsten Stücke mit, informierte über die Krippenbau-Kunst und überzeugte als Sammler-Persönlichkeit.

Foto: Heinz Margielsky

Burghart Koch

An diesem Abend wurden wir mit allen Sinnen eingestimmt auf die Adventszeit. Beim Genuß von Kräutertee und dem Duft verschiedenster Pflanzenarten wurde uns ein Einblick in das vermittelt, was die Schöpfung Wunderbares für den Advent bereit hält. Burghart Koch züchtet über 800 Kräuterarten und ist als Genußmittelfachmann über die Medien bekannt geworden.
Pressestimme: Wiesbadener Kurier, 11.12.2009

Dr. Wolfgang Gern

Der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau und Vorsitzende der Nationalen Armutskonferenz sprach über die Entwicklung der Armut in Deutschland. Sich im reichen Rheingau mit diesem Thema zu befassen, war ein Gewinn für alle Anwesenden.

 

Dr. Reinhold Hartmann

Über "Gott im Fernsehen" sprach der Leiter der Redaktion "Kirche und Leben (evangelisch)" vom ZDF. Hartmann erläuterte mit eindrücklichen Filmbeispielen, wie Fersehgottesdienste und die Dokumentationsreihe "37 Grad" entsteht. Dass bei den Entscheidungen nicht nur Marktanteile, sondern auch die ethische Verantwortung eine Rolle spielt, wurde deutlich.

Günter Höhfeld
In seinem Vortrag in der Johanneskirche mit dem Titel „Zwischen Muss und Musse“ gab „Deutschlands erster Herzcoach“ wertvolle Tipps zu einem gesünderen und glücklicheren Leben. Höhfeld packte das Publikum mit Sätzen wie: "Es lohnt sich, die eigene Lebensleidenschaft (wieder) zu entdecken, sie zu umarmen und genießen zu lernen.“

Felix Bernhard
Mit Felix Bernhard ist das TRIANGELIS-Forum im März 2009 gestartet. Bernhard hat 2500 km auf dem Jakobsweg zurückgelegt - alleine und im Rollstuhl. Sein Buch "Dem eigenen Leben auf der Spur" wurde ein Bestseller. Bernhard, der auch als Motivationstrainer arbeitet, ist gern gesehener Gast im Fernsehen. In der voll besetzten Johanneskirche hat er viele Menschen mit seiner persönlichen Ausstrahlung begeistert.
Pressestimme: Wiesbadener Kurier, 21.03.2009