Evangelische Kirchengemeinde Eltville Erbach Kiedrich
TRIANGELIS

Unsere bisherigen Referentinnen und Referenten

Diese Persönlichkeiten haben im TRIANGELIS-Forum seit Beginn der Reihe im März 2009 gesprochen:

Foto: Christa Kaddar

Florian Sitzmann
Sitzmann, der mit fast 16 bei einem Motorradunfall beide Beine verloren hatte, gab mit seiner Persönlichkeit und Ausstrahlung ein Beispiel dafür, was einer mit Willensstärke erreichen kann und dass sich ein Leben auch mit Krankheit oder Handicap lohnen kann. Sitzmann ist Vater einer kleiner Tochter, liebt Rennautos und holte als Behindertensportler zahlreiche Titel.
Rheingau-Echo 8.3.2012

Zoni Weisz
Der Niederländische Sinto erzählte ein Jahr nach seiner Rede im Deutschen Bundestag in der bis auf den letzten Platz gefüllten Johanneskirche sichtlich bewegt seine Geschichte: Weisz war sieben, als seine Familie verhaftet und in Viehwagoons zum Abstransport nach Auschwitz gepfercht wurde. Dank der Hilfe eines Polizisten konnte der Junge fliehen und überleben - während seine Eltern und Geschwister in Auschwitz und Dora ums Leben kamen. Weisz mahnte zur Menschlichkeit und gegen das Vergessen: "So etwas darf nie wieder passieren!" Bericht Wiebadener Kurier, 4.2.2012   Bericht Rheingau-Echo, 9.2.2012   Bericht Evang. Sonntagszeitung, 26.2.2012

Wolf von Lojewski
Der bekannte Fernsehjournalist (ZDF "heute journal") nahm uns mit seinen masurischen Weihnachtsgeschichten hinein in die geheimnisvolle Welt seiner ostpreußischen Heimat. Sein Publikum in der vollbesetzten Kirche stimmte er so auf Weihnachten ein.

Dr. h.c. Johannes Gerster
Der bundesweit bekannte Politiker (über 20 Jahre im Dt. Bundestag, 4 Jahre CDU-Vorsitzender in Rheinland-Pfalz) und ehemalige Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft war als Nahost-Experte eingeladen. Es gelang ihm, seinem Publikum, den komplexen israelisch-palästinensischen Konflikt verständlich zu erklären und Wege zum Frieden aufzuzeigen, belegt mit vielen persönlichen Geschichten und Erfahrungen.

Foto: Christa Kaddar

Rabbinerin Elisa Klapheck
In ihrem "ersten Leben" als Journalistin war sie, wie sie sagte, nicht religiös, studierte aber aus Interesse die hebräische Bibel. Dabei habe sie gemerkt, dass sie in Schriftverständnis und Überzeugungskraft den männlichen Rabbinern ebenbürtig ist. So ließ sie sich für das Rabbinat ausbilden und ist heute eine von nur drei Frauen in diesem Amt in Deutschland. Die über 100 Zuhörer erlebten eine selbstbewusste, kämpferische Frau, die sich in dem ungewöhnlichen Weg, den sie beschritten hat, stets von Gott geführt sah.
Pressestimmen: Wiesbadener Tagblatt, 3.9.2011
Rheingau-Echo, 8.9.2011

Kirchenpräsident a.D. Dr. Dr. h.c. Peter Steinacker
Der Marburger Theologieprofessor, der mehr als 15 Jahre lang das höchste Amt in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau inne hatte, referierte über "den einen Gott und die vielen Religionen". Er sprach sich für Toleranz aus, wobei jede Religion zugleich ihren Absolutheitsanspruch behalten müsse. Er plädierte für einen islamischen Religionsunterrichts in Deutschland - in deutscher Sprache und mit an deutschen Hochschulen ausgebildeten Lehrern.
Pressestimmen: Rheingau-Echo, 10.03.2011 
Wiesbadener Tagblatt, 05.03.2011 

Prof. Dr. Klaus Berger
Mit Berger kam einer der bekanntesten Neutestamenter nach Erbach. Den Forumsgästen beantwortete er alle Fragen zu biblischen Themen, die sie auf dem Herzen hatten, und schloss ihnen die Weihnachtsgeschichte aus seiner zugleich aus Fachkenntnis und spiritueller Praxis gewonnenen Kompetenz auf. Zugelich erfuhren sie, wie Berger sowohl in der katholischen wie der evangelischen Kirche biographisch veranktert ist.

Nia Künzer
Die Fußballweltmeisterin von 2003 und ARD-Expertin sprach über die Chancen des Sports für junge Menschen in Afrika und hierzulande und über die Erfahrung von Erfolgen und Niederlagen in ihrer Karriere. Vier Kreuzbandrisse hatte sie zu überstehen - sie hat sich immer wieder zurückgekämpft. Die anwesenden Jugendlichen ermutigte die studierte Pädagogin, Schule und Ausbildung zu Ende zu bringen, aiuch wenn sich wie in ihrem Fall andere verlockende Chancen böten.
Pressestimmen: Wiesbadener Tagblatt, 8.10.2011; Rheingau-Echo, 13.10.2011

Arnd Brummer
Der Chefredakteur von "chrismon" und Geschäftsführer zweier Verlage sprach am 5. Mai 2011 über seine "Konversion" (den Übertritt von der katholischen zur evangelischen Kirche). Der Herausgeber und Autor zahlreicher kultureller und religiöser Bücher beobachtet seit seiner Jugend die Entwicklungen in der katholischen wie der evangelischen Kirche kritisch. Ein Zusammengehen der beiden Kirchen in absehbarer Zukunft sieht er nicht, wohl aber eine vielfältige, produktive Zusammenarbeit auf Gemeindeebene.

Michael Apitz
Der wohl bekannteste zeitgenössische Rheingauer Maler überraschte sein Publikum damit, dass er nicht nur ein hervorragender Künstler, sondern auch ein ausgezeichneter Geschichtenerzähler ist. Die 120 Gäste erfuhren nebenbei, dass der Erfinder der Comicfiguren "Karl, der Spätlesereiter" und "Rheingauner", obwohl in Eltville geboren, evangelisch ist.

Schwester Philippa Rath OSB
Schwester Philippa von der Abtei St. Hildegard Eibingen, die Margarethe von Trotta beim Hildegard-Film fachlich beraten hat, sprach über die Lebensgeschichte der Hildegard von Bingen und brachte ihr eigenes Leben damit in Verbindung. Die 80 Gäste erlebten eine faszinierende Frau der Gegenwart, die begeistert über eine faszinierende Frau der Vergangenheit sprach.
Pressestimme: Rheingau-Echo, 11.03.2010

Prof. Dr. Norbert Walter
Der als "Medien-Profi" bekannte langjährige Chef-Volkswirt der Deutschen Bank sprach über seinen Glauben und seine Einstellungen, die ihn als Führungskraft in seinem Berufsleben geprägt haben. Als Leitmotiv seines Handelns zitierte er Saint-Exupéry: "Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer."
Pressestimme: Rheingau-Echo, 14.05.2010 

Foto: Sabine Fladung

Lutz Wagner

Der dienstälteste Bundesliga-Schiedsrichter, der im Hauptberuf Fertigungsleiter in Hofheim ist, hat in 20 Jahren rund  300 Spiele in der Bundesliga gepfiffen, davon fast 200 in der ersten. Die Anwesenden wurden von einem sehr humorvollen Menschen prächtig unterhalten, hörten unglaubliche Geschichten vom Rasen und nahmen die Erkenntnis mit, dass es keine absolute Gerechtigkeit gibt.
Pressestimme: Wiesbadener Kurier, 07.09.2009 

Dr. Karl Graf zu Eltz
Der Eigentümer von Burg Eltz und des Eltzer Hofes in Eltville erzählte die mehr als 800jährige Familiengeschichte eines großen Adelsgeschlechtes, oftmals mit einem Augenzwinkern und viel Humor.
Pressestimmen: Wiesbadener Kurier, 03.07.2010, Rheingau-Echo, 08.07.2010.

Bundesminister Dr. Franz Josef Jung MdB

Der damalige Bundesminister für Arbeit und Soziales und frühere Verteidigungsminister sprach in seinem Heimatort Erbach über Sicherheits- und Sozialpolitik, über seinen Werdegang und seine Einstellungen.
Pressestimmen: Wiesbadener Tagblatt, 7.11.2009; RheingauCenter Nachrichten

Franz Rosenbach zeigt Jugendlichen die eingebrannte Auschwitz-Häftlingsnummer.

Franz Rosenbach
Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, als der Auschwitz-Überlebende Franz Rosenbach davon erzählte, was ihm die Nazis angetan haben. Im Wiener Polizeigefängnis musste der Sinto die maschinell abgetrennten Köpfe von Inhaftierten in Körben einsammeln, in Auschwitz die Leichen der Vergasten entsorgen. Sein authentischer Bericht war gerade für viele anwesende Jugendliche gewiss eindrücklicher und nachhaltiger als jede Geschichtsstunde.
Pressestimmen: Wiesbadener Kurier, 05.02.2011
Rheingau-Echo, 10.02.2011
Evangelische Kirchenzeitung, 27.02.2011

Prof. Dr. Wolfgang Zwickel

Ein Abend mit dem Mainzer Theologie-Professor und wissenschaftlichen Leiter des Bibelhaus-Erlebnismuseums am Frankfurter Museumsufer, der spannend und lehrreich zugleich war. Zwickel führte in neue Erkenntnisse zur Welt des Alten Testaments ein, welche die Archäologie zu Tage gebracht hat und die ein neues Verständnis der biblischen Texte eröffnen.

Dr. Fabian Vogt
Der Kabarettist und promovierte Theologe erzählte von komischen und lustigen Erlebnissen rund um das Heiraten. Die 110 Forumsgäste, darunter auch einige Brautpaare, amüsierten sich prächtig und nahmen außer Vogts Bestseller "Sag einfach Ja!" vor allem die Erkenntnis mit, dass es sich lohnt, das Leben mit Humor zu nehmen.
Rheingau-Echo, 11.11.2010

Petra Kunik

Die 1945 als Tochter von Überlebenden der Shoa geborene Kunik sprach vor über 100 Teilnehmenden von ihrer Kindheit als jüdisches Mädchen im Nachkriegs-Frankfurt und darüber, wie sie ihre Identität als jüdische Frau in einer von Männern dominierten Religion gefunden hat.
Pressestimmen: Hessischer Rundfunk, 05.09.2010,Rheingau-Echo, 16.09.2010.

Stefan Knüppel
Der ehemalige Top-Manager gab mit Anfang 40 seine Karriere in einem Großunternehmen für eine Stellung auf, die ihm mehr Sinn gab: Als Leiter der Entwicklungshilfestiftung Oportunity International Deutschland hilft er den Armen mit Mikrokrediten, sich aus eigener Kraft auf dem Elend zu befreien. Trotz der Einbußen habe er den Wechsel nie bereut. Die Zuhörer ermutigte er, auf ihr Herz zu hören.
Pressestimmen: Evangelische Kirchzeitung, 7.11.2010 Rheingau-Echo, 14.10.2010.

Foto: Christa Kaddar

Artur Petrig

Petrig hat eine große Leidenschaft: Er trägt Krippen aus aller Herren Länder und allen denkbaren Materialien zusammen. 200 an der Zahl sind es mittelerweile, die seine großzügige Wiesbadener Altbau-Wohnung jedes Jahr vom 1. Advent bis zum 2. Februar in ein Museum verwandeln. Zum TRIANGELIS-Forum brachte er einge seiner kostbarsten Stücke mit, informierte über die Krippenbau-Kunst und überzeugte als Sammler-Persönlichkeit.

Foto: Heinz Margielsky

Burghart Koch

An diesem Abend wurden wir mit allen Sinnen eingestimmt auf die Adventszeit. Beim Genuß von Kräutertee und dem Duft verschiedenster Pflanzenarten wurde uns ein Einblick in das vermittelt, was die Schöpfung Wunderbares für den Advent bereit hält. Burghart Koch züchtet über 800 Kräuterarten und ist als Genußmittelfachmann über die Medien bekannt geworden.
Pressestimme: Wiesbadener Kurier, 11.12.2009

Dr. Wolfgang Gern

Der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau und Vorsitzende der Nationalen Armutskonferenz sprach über die Entwicklung der Armut in Deutschland. Sich im reichen Rheingau mit diesem Thema zu befassen, war ein Gewinn für alle Anwesenden.

 

Dr. Reinhold Hartmann

Über "Gott im Fernsehen" sprach der Leiter der Redaktion "Kirche und Leben (evangelisch)" vom ZDF. Hartmann erläuterte mit eindrücklichen Filmbeispielen, wie Fersehgottesdienste und die Dokumentationsreihe "37 Grad" entsteht. Dass bei den Entscheidungen nicht nur Marktanteile, sondern auch die ethische Verantwortung eine Rolle spielt, wurde deutlich.

Günter Höhfeld
In seinem Vortrag in der Johanneskirche mit dem Titel „Zwischen Muss und Musse“ gab „Deutschlands erster Herzcoach“ wertvolle Tipps zu einem gesünderen und glücklicheren Leben. Höhfeld packte das Publikum mit Sätzen wie: "Es lohnt sich, die eigene Lebensleidenschaft (wieder) zu entdecken, sie zu umarmen und genießen zu lernen.“

Felix Bernhard
Mit Felix Bernhard ist das TRIANGELIS-Forum im März 2009 gestartet. Bernhard hat 2500 km auf dem Jakobsweg zurückgelegt - alleine und im Rollstuhl. Sein Buch "Dem eigenen Leben auf der Spur" wurde ein Bestseller. Bernhard, der auch als Motivationstrainer arbeitet, ist gern gesehener Gast im Fernsehen. In der voll besetzten Johanneskirche hat er viele Menschen mit seiner persönlichen Ausstrahlung begeistert.
Pressestimme: Wiesbadener Kurier, 21.03.2009