Die Trauerfeier – ein Abschied, der zum Leben gehört

Der Tod gehört zum Leben. Dennoch wohnt dem Tod ein Schrecken inne, dem sich niemand entziehen kann. Er nimmt Menschen von uns, die uns lieb sind, und führt uns vor Augen, dass wir vergänglich sind. Doch nach christlichem Verständnis behält der Tod nicht das letzte Wort. Der Glaube gibt Kraft, dem Tod zu begegnen, und die christliche Hoffnung reicht über den Tod hinaus. 

Der Pfarrer oder die Pfarrerin begleiten Menschen im Sterben oder kommen zur Aussegnung ans Totenbett. Sie stehen den Angehörigen in der schweren Zeit des Abschiednehmens und der Trauer zur Seite. Sie erinnern daran, dass der Macht des Todes die Kraft des christlichen Glaubens entgegensteht.

Ist ein Angehöriger gestorben, vereinbart das Bestattungsunternehmen einen Termin mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin und dem Friedhofsamt. In einem Trauergespräch bereiten der Pfarrer oder die Pfarrerin den Bestattungsgottesdienst gemeinsam mit den Angehörigen vor. In einem der darauf folgenden Sonntage wird der Verstorbene oder die Verstorbene in die Fürbitte im Gottesdienst aufgenommen. Am Ewigkeitssonntag werden alle Verstorbenen des zurück liegenden Kirchenjahres namentlich verlesen. Zu diesem Gottesdienst werden die Angehörigen persönlich eingeladen.