Da unser Eltviller Kindergarten baulich komplett erneuert und erweitert wird, sind die Kinder derzeit im Gustav-Adolf-Zentrum in Kiedrich untergebracht. Die Räumlichkeiten, die sich schon mehrfach als Kindergarten bewährt haben, und das großzügige Außengelände haben die Kinder schon an- und liebgewonnen. Der Transfer von Eltville mit dem öffentlichen Bus unter Begleitung von Erzieherinnen klappt reibungslos. Voraussichtlich im Mai 2013 werden die Kinder an den alten Standort in ein komplett neues Gebäude zurückkehren.
Die Größe des Kindergartens beträgt ca. 150 qm mit einem Außengelände von ca. 300 qm. Zur Nutzfläche gehören 2 Funktionsräume, 1 Sanitärraum mit Toiletten und Waschbecken, 1 Küche, 1 Flur, 1 Abstellraum, 1 Büro und eine Lagerfläche von etwa 100 qm unter dem Dach.
Zusätzlichen Raum für verschiedene Aktivitäten wie z.B. die "Bewegungsbaustelle" bietet der angrenzende Luthersaal. Die ebenfalls angrenzende Christuskirche wird für Kindergartengottesdienste genutzt.
In den einzelnen Räumen sind verschiedene Funktionsbereiche untergebracht: im Kreativraum können die Kinder basteln, malen, kleben, bauen, experimentieren.Im Spieleraum sind die Regelspiele, Puppenecke sowie der Frühstücksbereich untergebracht.
Das Gebäude für den bereits bestehenden Kindergarten wurde 1960 zusammen mit dem Luthersaal an die 1902 erbaute Christuskirche angebaut. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Kinder im Schwesternhaus in der Taunusstraße unterrichtet. Zusammen mit dem Bau der Kirche wurde damals ein Haus für eine Kinderschule (später Kindergarten) gebaut, im oberen Stock waren Räume für Diakonissen eingerichtet, die damals die Kinder betreuten. 1990 wurde der Kindergarten grundlegend renoviert und teilweise umgebaut. Auch das Außengelände wurde immer wieder umgestaltet, zuletzt 2002.
Seit 1992 heißt das Gebäude und die Einrichtung „ Villa Kunterbunt“. Pippi Langstrumpf bringt durch ihr Wesen Lebendigkeit, Lebensfreude, Selbstbewusstsein und Kreativität zum Ausdruck. Das sind Eigenschaften, die in den Räumen dieser Kindertagesstätte und draußen besonders gefördert werden.