Die „Heinzelmänner“

Eine Idee für Männer, die noch zu jung sind, um alt zu sein! Bei den Heinzelmännern gibt es für sie eine sinnvolle Aufgabe, die dazu noch sehr viel Spaß macht.

Abgeleitet wurde diese Idee von der Kölner Heinzelmannsage, die früher einmal unspektakulär und unauffällig im Dienste der Menschen waren. Die Heinzelmänner krempeln die Ärmel hoch, um dann auf dem Gelände der Evangelischen Kirchengemeinde Eltville-Erbach-Kiedrich all das zu richten, was in ihrer organisatorischen und handwerklichen Kraft steht, jeder mit seinen Kenntnissen und Begabungen.

Mal ist es eine defekte Glühbirne die ausgewechselt werden muss, mal wackelt ein Tisch oder eine Kirchenbank, hier muss eine schlecht liegende Gehwegplatte neu eingepasst werden, dort ruft die Grünanlage nach Pflege, oder im Kindergarten ist Hilfe angesagt und die Zaunanlage ruft nach neuer Farbe, oder unsere „Stimme“ muss zu den Austrägern gebracht werden. Aber auch die großen Weihnachtsbäume wollen aufgestellt und geschmückt werden. Auch Neues wird geschaffen, wie z.B. ein Grillplatz mit gemauertem Grill und viele tausend Dinge die unauffällig geschehen. Bei all den Arbeiten soll jedoch die Gemeinschaft untereinander nicht zu kurz kommen.

So treffen sich die Heinzelmänner regelmäßig jeden dritten Donnerstag im Monat. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken, das auch dem Gedankenaustausch dient, wird Interessantes in der näheren Umgebung besichtigt, oder es steht ein Ausflug auf dem Programm, oder auch mal eine fröhliche Runde beim Wein.

Jeder der sich angesprochen fühlt, ist herzlich willkommen!

Kontakt:
Horst Ritter
Telefon 0 61 23 - 6 26 54
 
Otto Poidinger
Telefon 0 61 23 - 63 00 82

 

01/19 - Ehrung der TRIANGELIS-Heinzelmänner beim Sebastiansempfang der Stadt Eltville

Für ihren teilweise bereits über 10 Jahre währenden, verlässlichen und wertvollen ehrenamtlichen Einsatz für die Gemeinde wurden unsere TRIANGELIS-Heinzelmänner im Rahmen des Empfangs zum Sebastianstag der Stadt Eltville geehrt. Horst Ritter, Koordinator und Gründungsmitglied der Gruppe, und Otto Poidinger, ebenfalls Mitglied seit Beginn im Jahr 2005, nahmen die Ehrung stellvertretend für alle Heinzelmänner aus den Händen von Bürgermeister Patrick Kunkel und Stadtverordnetenvorsteher Ingo Schon entgegen. 

Wir freuen uns mit allen Heinzelmännern über die hochverdiente Anerkennung und das ermutigende Lob und hoffen, dass wir noch viele weitere Jahre auf sie zählen dürfen!
 

01/19 - Seniorensicherheitsberatung der Polizei - Heinzelmänner laden ein


Fotos: H. Ritter

Dass sie nicht nur mit Werkzeug und Blaumann in der Gemeinde unterwegs sind, haben die TRIANGELIS-Heinzelmänner schon häufiger unter Beweis gestellt. So gehören regelmäßig auch Ausflüge und die Beschäftigung mit besonderen Themen im Rahmen von Besuchen oder Vorträgen zu ihrem Programm.

Am Mittwoch, dem 23. Januar hatten die Heinzelmänner zu einem spannenden Vortrag ins Gemeindehaus in Erbach eingeladen: Eine Kommissarin der Polizei Wiesbaden referierte über das Thema „Sicherheit im Alter“ und erläuterte dabei nicht nur die besonderen Gefahren, denen ältere Menschen ausgesetzt sind, sondern auch, wie man sich wirkungsvoll davor schützen kann.

Über 40 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer waren dieser Einladung gefolgt und erlebten einen ebenso informativen wie gehaltvollen Nachmittag, von dem sie sicher einige Anregungen mit nach Hause nahmen. 
 

09/18 - Luft und Licht für den Pfarrgarten in Eltville

Auch als Gärtner und Baumfriseure sind die Heinzelmänner regelmäßig in allen drei Orten der Gemeinde im Einsatz.

Beim Einzug von Pfarrerin Schamp vor knapp vier Jahren war der Garten des Eltviller Pfarrhauses von einem Gärtnerbetrieb grundlegend in Schuss gebracht und neu angelegt worden.

Nun war ein Schnitt der Bäume und Gehölze fällig. Mit Motorsäge, Astschere, Hacke und Efeu-Messer rückten die Heinzelmänner dem kräftig wuchernden Grün zu Leibe. Das Ergebnis nach zwei Einsatztagen und acht Hängern voll Grünschnitt konnte sich sehen lassen!
 

04/17 - Heinzelmänner in der Fahrschule



Fotos: H. Ritter

Die Heinzelmänner aus TRIANGELIS sind nicht nur mit Malerkittel und Werkzeugkoffer als gute Geister in der Gemeinde unterwegs. Auch interessante und manchmal außergewöhnliche Ausflüge stehen auf ihrem Programm. So auch am 20. April dieses Jahres. Um 15 Uhr hatten Fahrlehrer Bruno Glasl (Inhaber der Fahrschule Glasl in Etville) und der bei ihm beschäftigte Fahrlehrer Karl Heyn die rüstigen Rentner und interessierte Gäste zu einem Auffrischungsseminar zu Fragen der Verkehrsvorschriften und Verkehrssicherheit eingeladen. Mit 35 Teilnehmenden war die Veranstaltung überraschend gut besucht. Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren ausnahmslos begeistert von dem sehr gut vorbereiteten Programm und viele fanden es besonders erwähnenswert, dass sich die Kirche aus ihrer gesellschaftlichen Verantwortung heraus mit dieser gerade für ältere Verkehrsteilnehmende wichtigen Thematik befasst. Die Berichterstattung des Wiesbadener Tagblatt zu dem Nachmittag finden Sie hier.

Eine Fortsetzung der Veranstaltung wurde von Herrn Glasl angeboten und ist jederzeit auch für andere Besuchergruppen möglich. Wer sich dafür interessiert, kann sich dazu mit den Heinzelmännern Horst Ritter (06123/62654) oder Mathias Hutfless (Tel. 06123/689326) in Verbindung setzen.
 

10/16 - Heinzelmänner besichtigten Synagoge in Mainz

Nachdem die Heinzelmänner aus TRIANGELIS in der Vergangenheit bereits die kleine Synagoge in Odernheim, die Mikwe in Speyer und den Judenfriedhof in Worms kennengelernt hatten, stand nun das imposante Bauwerk der Neuen Synagoge in Mainz auf ihrem Besichtigungsprogramm - und entpuppte sich als ein echter Höhepunkt. Die außergewöhnliche Architektur des Bauwerkes, gestaltet nach jüdischen Gedanken mit außergewöhnlichen Materialien war für alle Teilnehmenden ein Erlebnis. Die Führerin, eine evangelische Theologin, brachte den Zuhörenden mit ihrem umfangreichen Wissen und ihrem humorvollen Vortrag das Judentum und seine Geschichte noch ein Stück näher. Mit einem Dämmerschoppen im Bürgerhaus in Kiedrich endete ein ereignisreicher Tag.

Heinzelmanneinsatz in Erbach - Johanneskirche nun auch von außen "strahlend schön"


Fotos: H. Ritter

Da waren sie mal wieder im Einsatz - und in ihrem Element! - die Heinzelmänner, die heimliche Heimwerker-Truppe von TRIANGELIS. Nach dem Motto: "Was innen hui ist darf außen nicht pfui sein..." haben sie den Sockel der Johanneskirche zunächst vom Moos der Zeit befreit, an einigen Stellen den Putz ausgebessert und dann alles mit neuer Farbe wieder zum Strahlen gebracht. Das eindrückliche Ergebnis lässt sich im Vorher-Nachher-Vergleich bewundern - und auch mit bloßem Auge erkennen, sobald man sich der Kirche von Weitem nähert.

Mit diesem einen Groß-Einsatz haben es die "guten Geister" von TRIANGELIS allerdings nicht bewenden lassen - ebenfalls in den letzten Wochen wurden die Rutsche im Kindergarten mit Epoxiharz wieder rutschfähig gemacht und die Äste der Zierkirche auf dem Erbacher Kirchhof zurückgeschnitten. Nächste Projekte sind eine Neulackierung der Bank vor der Johanneskirche und der Abtransport zerbrochener Gehwegsplatten aus dem Kirchhof in Erbach. Man darf sicher sein: auch nach diesen Einsätzen fällt den Heinzelmännern gewiss wieder etwas Neues auf und ein... und das ist gut so!
 

7/16 - Sommerliche Einsätze in luftiger Höhe

Foto: H. Ritter

Das sommerliche Wetter und die Sommerpause der KiTa TRIANGELIS haben unsere Heinzelmänner ausgenutzt und dem Spielhäuschen auf dem Hof der KiTa einen neuen, wetterfesten Anstrich verpasst. Nach dem Entlauben und einem radikalen Grünschnitt auf der Garage und dem Dach des Gemeindehauses in Erbach war dies ihr dritter Einsatz in luftiger Höhe in diesem Sommer. 
 

 

 

3/2016 - Porzellanmalkunst im Landhaus Rheinblick

Manchmal kommt es anders…..und dann noch viel schöner. So kann man das Ergebnis einer Exkursion der Heinzelmänner am 17.03.2016 zusammenfassen, bei der sie wieder einmal sprichwörtlich über den Tellerrand hinaus geschaut haben. Ursprünglich hatten die Heinzelmänner Frau Clärchen Kahmann zu einem ihrer monatlichen Treffen in das TRIANGELIS-Gemeindehaus in Erbach eingeladen, um bei einer Tasse Kaffee in die Kunst der Porzellanmalerei eingeführt zu werden. Frau Kahmann konnte mit tatkräftiger Unterstützung ihres Ehemannes die Heinzelmänner davon überzeugen, dass man diese Einweisung aus pragmatischen Gründen auch in ihrem Landhaus in Eltville durchführen könne. An einer Tasse Kaffee sollte das Projekt nicht scheitern.

Zum vorgesehenen Termin fand sich eine 15-köpfige Gruppe in der Wallufer Straße ein und wurde von dem Gastgeber-Ehepaar herzlich begrüßt. Während eines kleinen Rundganges im weitflächigen, parkähnlichen Garten der auf der großzügig angelegten Terrasse endete, erfuhren die Heinzelmänner interessante Einzelheiten über die Geschichte des unter Denkmalschutz stehenden Anwesens, das seinen Zweitnamen „Landhaus Rheinblick“ zu Recht trägt. Nach Betreten des Hauses rieb sich die Heinzelmann-Gruppe verwundert die Augen. Denn anstatt eines Briefings in einem Kunst- oder Handwerks-Atelier erwartete sie im Salon eine mit Kerzenleuchtern und Blumen geschmückte Kaffeetafel, die von Frau Kahmann mit selbst bemaltem Porzellan liebevoll eingedeckt war. Eine große Auswahl an leckeren Torten und Kuchen ließ für eine Weile den eigentlichen Zweck des Besuches vergessen.

Der kam aber auch nicht zu kurz. Denn nach der opulenten Stärkung wurden die Teilnehmer von der Gastgeberin mit sehr viel Sachverstand und detailliert in die Geheimnisse der Porzellanmalerei eingewiesen. Während Frau Kahmann am ersten Objekt Hand anlegte, erfuhren die Heinzelmänner wichtige Details hinsichtlich der richtigen Material-Auswahl und lernten Wissenswertes über Schablonen-, Mal- und Brenntechniken kennen. Am Ende konnten sie an zwei während der Präsentation bemalten Stücken das wundervolle Ergebnis dieser Arbeit bestaunen und kamen dabei zu der Erkenntnis, dass Heinzelmänner-Hände für eine solche Filigran-Arbeit wohl weniger geeignet sind. Gut, dass es bei ihrem Wirken für die Kirchengemeinde überwiegend um „grobe Handwerksarbeit“ geht.

Im Anschluss hat Herr Kahmann seine Gäste eingeladen, wohlschmeckenden Wein und Sekt aus dem eigenen Weinberg zu probieren. Als kleines "Dankeschön" wurde dem großartigen Gastgeber-Ehepaar, das die Kirchengemeinde schon wiederholt großzügig unterstützt hat, ein selbst erstelltes Fotobuch über die Restaurierung der Johanneskirche in Erbach übergeben.
 

11/2015 - Konfis werkeln mit Heinzelmännern - Bänke für die ganz Kleinen!

Auch in diesem Jahr haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden in TRIANGELIS die Gelegenheit, ihre Gemeinde hautnah kennen zu lernen: im Konfi-Praktikum nach den Herbstferien helfen sie in der KiTa mit, besuchen Bewohner des Seniorenheims in Erbach, küstern bei den Sonntagsgottesdiensten oder werkeln mit den Heinzelmännern. In diesem letztgenannten Projekt ging es, wie immer bei den Heinzelmännern, ganz praktisch und lebensnah zu: aus den Verkleidungen, die bei der Renovierung der Johanneskirche die Heizkörper geschützt hatten und nun übrig waren, bauten die Konfis gemeinsam mit ihren erfahrenen Anleitern Bänke für die Kleinsten in der KiTa. Das Highlight: im Anschluss wurden alle Bänke nicht nur weiß grundiert, sondern auch mit farbenfrohen Graffitis besprüht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – die Kinder und Erzieherinnen unserer KiTa freuen sich schon auf die Einweihung!
 

Aktuelle Projekte im Herbst 2015

Fotos: H. Ritter




vorher
nachher

Auch in diesem Herbst gab es wieder eine Menge Projekte, die von den Heinzelmännern in gewohnt unauffälliger Weise - heimlich und perfekt - erledigt wurden:

- die Kindertagesstätte TRIANGELIS hat eine neue Spielküche und eine neue Werkbank erhalten

- die Stühle aus der Loge der Johanneskirche wurden pünktlich zum Eröffnungswochenende einer gründlichen Reinigung und Politur unterzogen und erstrahlen nun gemeinsam mit der Kirche im neuen Glanz

- der Zugang zur Empore der Christuskirche in Eltville erhielt ein gesichertes Geländer (sog. Fallschutz)

- am Unterstand für Kinderwagen an der KiTa (genannt "Buggyport"), der bereits von den Heinzelmännern gebaut wurde, wurde zusätzlich eine Seitenwand und Kettenbefestigung angebracht

- Putzfehlstellen in der Christuskirche wurden beseitigt

- ein Stuhl in der KiTa wurde repariert

- der Putz in der Herrentoilette des Gemeindehauses in Kiedrich wurde ausgebessert

- das Parkett im Kirchraum der Gustav-Adolf-Kirche in Kiedrich wurde repariert und einige Fenster gangbar gemacht.

Liest man diese beeindruckende Liste, dann bleibt nur eins: ein großes Dankeschön an die Heinzelmänner! Was wäre unsere Gemeinde nur ohne sie?

Neue Baum-Schilder zum Jubiläums-Auftakt

Foto: H. Ritter
Foto: H. Ritter

Die Vorbereitungen für das große Fest-Wochenende rund um den Reformationstag (30.10.-1.11.2015) zum Jubiläum und zur Wiedereröffnung der Erbacher Johanneskirche sind in vollem Gang. Zur Einstimmung auf das Fest haben die beiden Bäume vor der Kirche bereits jetzt neue Schilder erhalten. Die Heinzelmänner der TRIANGELIS-Gemeinde haben dafür gesorgt, dass Luther-Linde und Melanchthon-Eiche wieder als solche erkennbar sind.

Wie die beiden Bildnisse ihrer Namenspatrone, die bei der Restaurierung der Kirche entdeckt und liebevoll wieder freigelegt wurden, stammen auch die beiden Bäume bereits aus dem Ende des vorvergangenen Jahrhunderts. Sie wurden etwa zur gleichen Zeit gepflanzt, als die Kirche mit den Bildern der Reformatoren geschmückt wurde - jeweils am Geburtstag ihrer Namensgeber. Dank des Einsatzes der "Heinzelmänner" kann sich darüber nun wieder jede Besucherin und jeder Besucher des Kirchhofs informieren. 
 

Heinzelmänner im Einsatz - Bericht vom Juni 2015






Fotos: Horst Ritter

Mit sehr viel Freude haben wir in den letzten Monaten viele kleine und größere Projekte in unserer Kirchengemeinde erledigen können:

- Da hatte die Außenwand des Gemeindehauses Risse bekommen in die das Regenwasser die Wand eindrang. Der Putz wurde ausgebessert und das Gemeindehaus neu gestrichen.

- Mit vereinten Kräften entfernten wir den rostigen Spanndraht im Rosarium vor dem Pfarrhaus und zogen neue Drähte ein.

- Auch die Spielgeräte hinter der Kirche bedurften einer gründlichen Reparatur.

- Im Kindergarten konnten wir eine Sonnenschutzanlage bauen.

- Um die Kinderwagen vor Regen zu schützen fertigten wir ein Schutzdach.

- An den Geländern brachten wir einen Windschutz an.

- Die scharfen Kanten an der Außentreppe wurden abgepolstert.

- Besonders aber freuten sich die Kindergartenkinder über einen Kerzenständer für ihre 50 Kerzen, der eigens für sie angefertigt wurde.

- Auch gab es einige Reparaturen am Fuhrpark der Kinder.

Und immer wieder gibt es etwas zu tun. Alles machen es gerne weil sie wissen, etwas Nützliches getan zu haben. Beim Ausflug zur Schiffsmühle in Ginsheim und dem Kellerlabyrinth in Oppenheim oder jetzt zuletzt, die Besichtigung der Fa. Derix Glasstudios in Taunusstein kommt viel Freude auf. In der Fa.Derix konnten wir die Restaurierung unserer Kirchenfenster der Johanneskirche miterleben. Dies war ein besonderes Erlebnis die Bleiverglasung mit Ihren Glasmalereien aus nächster Nähe zu sehen.

Im Rückblick gesehen, hatten die Heinzelmänner wieder eine schöne Zeit.

Bericht: Horst Ritter

Heinzelmänner beschäftigen sich mit Umweltschutz

Bei der Beschäftigung mit dem Thema: Wie können wir die Umwelt schonen, stellten sich die Heinzelmänner die Frage: Welche Arbeitsplätze gibt es in Eltville? So entstand der Plan, Arbeitsplätze am Wohnort zu besichtigen . Diesmal stand die Firma Elastomer (in Eltville als "Gummi Förster" bekannt) auf dem Programm. Mit 22 Mitarbeitern werden Gummidichtungen aller Art nach Wunsch des Kunden hergestellt. Mit sehr verständlichen Worten erklärte der Geschäftsführer Herr Wolfgang Berg einzelne Produktionsabläufe. Anschließend hatte Hans Christiani im Gemeindehaus in Erbach zum Kaffee eingeladen. Weitere Unternehmungen zum Umweltthema wurden beraten und die nächsten Arbeitseinsätze in der Kirchengemeinde festgelegt.

Heinzelmänner in der Behindertenwerkstatt Oestrich-Winkel

Foto Horst Ritter

Der Werkstattleiter Andreas Waesch begrüßt die Heinzelmänner von Triangelis aufs Herzlichste zu der Besichtigung der Behindertenwerkstatt. In der Einrichtung sind z. Zt. 100 Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen tagsüber in Betreuung. Die meisten sind jedoch noch in der Lage, unter Anleitung von Betreuern, einfache Tätigkeiten auszuführen die ihren jeweiligen Fähigkeiten entsprechen. Imponierend war die hochmoderne Flaschenreinigungsanlage, die für Rheingauer Winzer Flaschen reinigt und ganz von den behinderten Menschen bedient wird. Besonders auffallend war der sehr menschliche und liebevolle Umgang miteinander. Als Fazit stellte die Heinzelmännergruppe in einem Gespräch im Gemeindehaus fest, daß diese überaus wichtige Einrichtung und die Arbeit dieser vorbildlichen Betreuer viel zu wenig bekannt ist, und auch viel zu wenig Anerkennung findet.

Heinzelmänner-Praktikum

Die Heinzelmänner bereiteten für das Konfirmandenpraktikum eine Besonderheit vor. Zinngießen!

Fünfzig Kreuzembleme mit dem Symbol des Abendmales auf der Vorderseite und dem TRIANGELIS-Logo wurden gegossen.

Die Heinzelmänner entwarfen das Motiv, stellten ein Modell her und fertigten dann die Gießform aus Silikon Kautschuk.

Den Konfirmanden machte es große Freude das Zinn zu schmelzen und dann abzugießen. Anschließen wurden die Gießteile entgratet und poliert.

Unter der Anleitung von Frau Christiani fertigten die Konfirmanden aus Pappe kleine Schachteln für die Aufbewahrung der Kreuze.

Und so erhält nun jede Konfirmandin und jeder Konfirmand als Erinnerung an seine Konfirmation ein selbst hergestelltes Erinnerungskreuz.

Obwohl die Heinzelmänner und die Konfirmanden generationsmäßig weit auseinander liegen, war es ein schöner Miteinander.

Triangelis Heinzelmänner haben vielerlei Interesse.

Nicht nur mit handwerklichem Geschick sind wir in der Gemeinde zu Gange. Nein, auch religiöse und gesellschaftliche Themen wecken unser Interesse.

Und so waren wir wieder einmal am 10.April unterwegs nach Bretzenheim bei Kreuznach

um dort die Felseneremitage und das „Feld des Jammers“ zu besichtigen.

 Die Felseneremitage war eine Einsiedelei, Felsenkloster und früherer Wallfahrtsort vom frühen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Generationen von Eremiten und Mönche haben in mühevoller Arbeit mit Hammer und Meißel jenes Felsenbauwerk in den roten Sandsteinfelsen am Guldenbach eingehauen, das Fachleute des Landesamtes für Denkmalspflege in Mainz als „einmalig“ nördlich der Alpen bezeichnen.

Frau Egger führte uns in dieses Bauwerk. Die Nutzung über die Jahrhunderte, die Aufteilung der Felsenkirche und der Felsenwohnung wurde uns fachkundig erklärt.

 Nach der Mittagspause begaben wir uns dann in das Rathaus von Bretzenheim. Hier befindet sich eine Ausstellung zum „Feld des Jammers“. Es handelt sich um ein riesiges Kriegsgefangenenlager für deutsche Soldaten nach dem 8. Mai 1945 nahe Bretzenheim.

Bis zu 250 000 Gefangene waren hier auf  blanker Ackererde ohne Unterkünfte, ohne ausreichende Nahrung und Trinken monatelang gefangen gehalten. Zehntausende starben an Unterernährung ,Durst und an Seuchen.

Herr Spietz von der Dokumentationsstelle zeigte zunächst einen Dokumentarfilm und erläuterte, wie es zu dieser Situation kommen konnte. Ohne direkte Schuldzuweisung an die Siegermächte wies er mit der Bilddokumentation darauf hin, dass jeder dazu beitragen kann, eine kriegerische Auseinandersetzung zu vermeiden. Ferner sei darauf zu achten, dass Gefangene menschlich zu behandeln sind.

Anschließend fuhren wir an das Mahnmal „Feld des Jammers“. Und nun war Nachdenken angesagt.

Bei der Kaffeepause in Heidesheim begrüßten wir einen neuen Heinzelmann.

Interessantes und Nachdenkliches beendeten diesen wunderschönen Frühlingstag.

Horst Ritter

 

 

"Dem Himmel etwas näher kommen"

Fotos Horst Ritter

Der Ausflug zum Jahresabschluss führte die Heinzelmänner mit vielen Mitreisegästen unter dem Motto "Dem Himmel etwas näher kommen" zum Europäischen Weltraumkontrollzentrum (ESA) nach Darmstadt. Mit der Bahn angereist, fand am Vormittag eine interessante Führung auf der Mathildenhöhe und der Russischen Kapelle statt. Nachmittags dann das Europäische Satellitenkontrollzentrum - European Space Operations Centre (ESOC) der ESA. Bereits im vergangenen Sommer war der Antrag auf eine Führung zu stellen gewesen, da wegen der "Rossetta" Mission - der Landung auf einem Kometen - eine große Besuchernachfrage herrschte. Aufgrund seiner hochentwickelten Technik und seiner Spezialisten-Teams ist das ESOC in der Lage, gleichzeitig über 10 Satelliten in Routine und weitere Satelliten in der ersten Phase ihrer Mission zu kontrollieren bzw. weltweit renommierte Rettungsaktionen durchzuführen. Gehörtes und Gesehenes war sehr eindrucksvoll und mündete im Gesprächstoff und einer Diskussion zur Frage : Mensch - Gott und der Himmel. Fazit: Alle sehr erfreut.

Heinzelmänner im Einsatz - Bericht vom Juli 2014

Fotos Horst Ritter

Der Sage nach sind Heinzelmänner gute Hausgeister!

Unsere Heinzelmänner von TRIANGELIS werden auch außerhalb umbauten Raumes aktiv. Insbesondere im Sommer kann man ihre Werke rund um die Kirchen von TRIANGELIS bewundern. Eine ganz spezielle Form von "Gott loben, das ist unser Amt".

Hier der letzte Einsatz beim Abreißen des baufällig gewordenen Zauns an der Erbacher Festwiese.

Der neue Zaun steht inzwischen und kann sich sehen lassen!

 

Heinzelmänner besuchen ALGI in Kiedrich

Die Heinzelmänner von TRIANGELIS haben den ortsansässigen metallverarbeitenden Betrieb der Firma ALGI besichtigt. Unter fachkundiger Führung von Herrn Petzold wurden die Heinzelmänner mit Pfarrer Löwe und weiteren Interessierten die Anlagen gezeigt, mit denen aus Rohmetall vor allem Teile für Aufzüge gefertigt werden. Tags zuvor hatten Pfarrerin Graz und Pfarrer Löwe bereits die Firma Jean Müller in Eltville besucht. Für  die Kirche ist es von großer Bedeutung, in Kontakt zur Arbeitswelt zu bleiben.

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