Vom 28.-30. August 2026 verbrachte der Singkreis Triangelis ein intensives und zugleich wunderschönes Probenwochenende auf der Ebernburg in Bad Kreuznach.
Mit viel Konzentration und Engagement hat sich der Singkreis auf das anstehende Konzert "Musik für den Frieden", das am 27. September in der Johanneskirche Eltville-Erbach stattfindet, vorbereitet. Unter der Chorleitung von Marlene Schober wurden Werke von Felix Mendelssohn, Charles Gounod, Karl Jenkins und César Franck intensiv geprobt, Feinheiten herausgearbeitet und am musikalischen Ausdruck gefeilt. Dabei wurde deutlich: intensive Probenarbeit und Freude am Singen gehören für den Singkreis einfach zusammen.
Natürlich blieb auch Zeit für gute Gespräche, gemeinsames Lachen und gemütliches Beisammensein. Die besondere Atmosphäre der Ebernburg und die lebendige Gemeinschaft des Singkreises machten das Wochenende rundum gelungen. Nun freut der Singkreis sich darauf, das Erarbeitete am Konzert mit dem Publikum zu teilen.
Der Singkreis ist der Kirchenchor von TRIANGELIS. Als solcher singt er in Gottesdiensten, bei Gemeindefesten, bei Trauungen und zu anderen kirchlichen Veranstaltungen. Die Chorleitung liegt in den Händen von Marlene Schober, einer erfahrenen Chorleiterin, Stimmbildnerin und Gesangspädagogin. Zum Repertoire zählt Kirchenmusik von der Renaissance bis zur Moderne. Die Proben finden jeden Dienstag um 20.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Erbach statt. Spenden für die Arbeit werden gerne über das Konto von TRIANGELIS angenommen. Bitte geben Sie als Verwendungszweck den Singkreis an.
Unser Spendenkonto:
Ev. Kirchengemeinde TRIANGELIS
Verwendungszweck: Singkreis
DE31 5109 1500 0000 0622 43
Rheingauer Volksbank eG GENODE51RGG
Kontakt:
singkreis(at)triangelis.de
Chorleiterin Marlene Schober
Tel. 06132 / 898 079
1. Vorsitzende Claudia Wolff-Mudrack Tel. 0177-4633978
2. Vorsitzende Irene Maucher Tel. 0170-3625628
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Info-Flyer
Workshop mit Sir John Rutter
Der Chor von TRIANGELIS verbrachte einen Tag mit dem weltberühmten englischen Komponisten, Dirigenten und Arrangeur John Rutter in Mainz. Anfang des Jahres vom Bistum Mainz veröffentlicht und beworben meldeten wir uns sofort mit unserem Chor an, kauften die zu erarbeitenden Noten und übten für diesen großen Tag.
Am Samstag, 07. September war es dann endlich soweit. Einige unserer Sänger machen sich auf, um am frühen Morgen im Hohen Dom zu Mainz einen guten Platz zu ergattern. Gut 1500 Sängerinnen und Sänger werden ihren Stimmgruppen zugeordnet.
Um 9.30 Uhr geht es pünktlich los. Wir erleben einen charmanten, freundlichen und vor allem energievollen „älteren Herrn“, Sir John Rutter, der uns auf Deutsch begrüßt und mit uns seine geistlichen Chorstücke probt. Er sagt von sich selbst, dass er ein unverbesserlicher Optimist ist, und das spürt man in seiner Musik. Wir sind beeindruckt - von der Zielstrebigkeit, dem Zeitmanagement und dem konstruktiven Proben. Und es funktioniert: Das Singen mit einer solch riesigen Chorgruppe. Für uns ein überwältigendes und interessantes Erlebnis. Aus seinem Mund ein enthusiastisches Lob „very good!“ und gleichzeitig demutsvolles Statement: „I can’t believe that I am the composer of this music, which I am allowed to hear now!“ spornt uns an und schärft unser Bewusstsein für’s Singen im Chor. Nach einer kleinen Orgelmatinee mit Gabriel Dessauer (Wiesbaden) startet die zweite Probenphase dann zusammen mit dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz, was unter Rutters selbstbewusster und frischer Führung hervorragend spielt und begleitet. Nach der Mittagspause führt uns Prof. Dr. Meinrad Walter (Freiburg) durch das Leben und Wirken John Rutters und die Bedeutung dieses außergewöhnlichen Komponisten für Großbritannien, die anglikanische Kirche und auch das Britische Königshaus, für das er einige Auftragswerke (z. B. Hochzeit von William und Kate) geschaffen hat. Das „Calmus-Ensemble“ aus Leipzig singt mit uns, gibt uns stimmbildnerische Impulse und veranschaulicht eindrücklich, auf was es beim Singen, Proben, Organisieren und Konzertieren ankommt. Die fünf jungen Leute demonstrieren Ensemble-Singen vom Allerfeinsten, durchdrungen von maximaler Konzentration und Haltung.
Beschlossen wird der volle Tag um 19.30 Uhr mit dem „Even-Song“, einem abendlichen Stundengebet, ursprünglich aus der anglikanischen Kirche. Domdekan Henning Priesel zelebriert die Andacht und gibt geistliche Impulse. Gestaltet wird dieser geistlichmusikalische Abschluss außerdem von einer großen Gruppe von Auswahlchören der Dompfarrei, die das Magnificat von John Rutter, selbstverständlich unter seiner Leitung aufführen, und natürlich von uns allen. Tosenden Applaus für den großen Musiker als Zeichen der Anerkennung, Dankbarkeit und Wertschätzung nimmt er würdevoll entgegen, bricht diesen dann mit einer einzigen Geste ab, um direkt in die Musik einzutauchen. Ein unvergessliches Erlebnis. Beseelt und erfüllt von moderner und harmonischer Musik endet diese hervorragend organisierte Veranstaltung gegen 21 Uhr.