Synode des Dekanats Wiesbaden verabschiedet Resolution für Vielfalt und Mitmenschlichkeit

Die Dekanatssynode Wiesbaden positioniert sich klar und deutlich gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und menschenverachtende Äußerungen. Auf ihrer Tagung am 15. September hat sie einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der es unter anderem heißt: „Als Teil der Kirche Jesu Christi, sind wir überzeugt, dass Gott alle Menschen, gleich welcher Religion und Herkunft, zu seinem Ebenbild geschaffen und mit unantastbarer Würde ausgestattet hat. Gott lehrt uns, Jesus Christus in allen Menschen zu sehen und ruft uns zu einem Leben in Solidarität und Gerechtigkeit auf. Als Evangelisches Dekanat Wiesbaden verstehen wir Kirche auch als einen Ort des Widerstandes gegen rassistische, fremdenfeindliche und antisemitische Weltbilder“. 

Zugleich seien alle Christinnen und Christen wie alle Menschen guten Willens aufgefordert, sich in diesem Sinne in den friedlichen gesellschaftlichen Diskurs einzubringen und für ein gutes Miteinander in unserem Land zu engagieren.

Zuvor hatte Dekan Dr. Martin Mencke im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen bereits gewarnt, dass Land und Volk in ein Klima von Hass und Abschottung abdriften und aufgerufen, sich auf Solidarität und Gerechtigkeit zu besinnen. Den gesamten Text der Resolution finden Sie hier.  
 

Propsteien in der EKHN neu geordnet - Propstei Rhein-Main wächst

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat seit Oktober 2017 nur noch fünf Propsteien. Bisher war ihr Kirchengebiet in sechs Propsteibereiche gegliedert. Mit der Propsteineuordnung verteilt das Team der Pröpstinnen und Pröpste seine Zuständigkeiten neu.

Wenn Propst Oliver Albrecht in Wiesbaden in der Schwalbacher Straße in sein Auto steigt, dann erreicht er Gemeinden wie Rüdesheim oder Bad Camberg in 30 Minuten. Bis nach Usingen im Taunus dauert die Fahrt eine Stunde. Seit Oktober 2017 fällt die weite Fahrt ins Dekanat „Nassauer Land“ weg, denn dieses Dekanat gehört jetzt zu Rheinhessen. Aber sein Propsteibezirk ist um Frankfurt und Offenbach gewachsen. Die neu gebildete Propstei heißt „Rhein-Main“. Bis Offenbach braucht der Propst bei freier Autobahn auch nur eine Stunde, nimmt aber wegen des dichten Verkehrs lieber das Rad in der Bahn mit. „In der Bahn kann ich arbeiten und komme entspannt an.“

Die Veränderung der Propsteigrenzen und Verringerung der Zahl der Propsteien geschieht im Zuge langfristiger, struktureller Veränderungen in der EKHN. So wie Gemeinden und Dekanate aus pragmatischen Gründen zusammengelegt und Grenzziehungen verändert werden, so geschieht das auch auf der höheren Ebene. Alle von der Neuordnung betroffenen Dekanate wurden bereits in unterschiedlichen Veranstaltungen auf den Wechsel ihrer Propsteizugehörigkeit vorbereitet.

Unverändert bleiben die nördlichen Propsteien Oberhessen und Nord-Nassau. Neu zugeschnitten wurden neben Rhein-Main auch die Propsteien „Rheinhessen und Nassauer Land“, die Propstei „Starkenburg“ sowie „Rheinhessen“. Die Neuordnung war bereits im November 2015 von der Kirchensynode als dem obersten Organ der EKHN beschlossen worden.

Weitere Informationen zu den Propsteien: http://www.ekhn.de/ueber-uns/aufbau-der-landeskirche/propsteibereiche.html

 

 

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