NEUANFANG
Nach der Verabschiedung von Frau Pfarrerin Stella Schu Ende Juni konnten wir bereits am 1. Juli 2026 unseren Vakanzvertreter, Herrn Pfarrer Ralf-Andreas Gmelin begrüßen. Er ist mit einer ¾-Stelle in TRIANGELIS eingesetzt. Nach erstem Kennenlernen und mehreren Veranstaltungen, die er bereits bei uns besucht hatte, begann Anfang Juli sein Dienst bei uns. Am 26. Juli 2026 konnten wir seinen ersten Gottesdienst in TRIANGELIS erleben. Gleich danach ging es zum Kanzeltausch nach Walluf, wo er auch eine interessierte Gottesdienstgemeinde vorfand. Während der Kinderkirchenwoche wurde er gleich eingeladen, das tägliche Mittagsgebet mit den Kindern zu sprechen, was er auch gerne übernahm. Herzlich willkommen in TRIANGELIS, Herr Pfarrer Gmelin.
WECHSEL UND UMBRUCH
Auch unser Gemeindebüro hat einiges an Wechsel hinter sich und eine Zeit des Umbruchs steht bevor. Herr Gerhard Eschborn arbeitete anfangs in Vertretung ab 1. März 2026 im Gemeindebüro mit 19 Wochenstunden, Frau Katrin Waschke mit 4 Stunden. Frau Seiwerth hat uns zum 30. Juni 2026 auf eigenen Wunsch verlassen. Wir danken ihr für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihr alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft.
Leider konnten wir nicht alle vor gesehenen Stunden besetzen. Diese Unterbesetzung hat natürlich Auswirkungen. Alle verantwortlichen Stellen, die Gesamtkirchengemeinde als Trägerin des künftigen gemeinsamen Gemeindebüros und TRIANGELIS sind um baldige Nachbesetzung bemüht. Wir bitten um Verständnis, dass vielleicht nicht alles so schnell geht wie sonst.
Die Organisation des künftigen gemeinsamen Gemeindebüros wird nunmehr durch einen Verwaltungsausschuss geplant, Arbeiten in Auftrag gegeben und Umsetzungsmaßnahmen abgestimmt und vorbereitet. Federführend ist hier die Gesamtkirchengemeinde, die die Personalhoheit übertragen bekommen hat und diese in Abstimmung und im Einvernehmen mit den weiteren Mitgliedern der künftigen Arbeitsgemeinschaft (TRIANGELIS und Christophorusgemeinde Schierstein) vornimmt.
Es sind turbulente Zeiten im Gemeindebüro. Ein herzlicher Dank geht an die Kolleginnen und den Kollegen, die sich dieser Herausforderung stellen und gestellt haben.
Was der Abschied von zwei Pfarrerinnen noch mit sich bringt: Jürgen Euteneuer ist vom Kirchenvorstand zum 1. August 2026 zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Er folgt in dieser Funktion auf Pfarrerin Stella Schu, die bis dahin dieses Amt innehatte. Es ist künftig nicht mehr zwingend vorgesehen, dass Pfarrer/innen Mitglieder des Kirchenvorstandes sind.
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, heißt es bei Hermann Hesse. So ist es auch in unserer Situation. Gegenseitiges Kennenlernen, gemeinsam Abläufe herausfinden und erarbeiten, das ist interessant und reizvoll. Trotz detaillierter Aufzeichnungen ist doch einiges neu zu über denken. Es kostet einfach Zeit.
Gestehen Sie uns, sich selbst und schließlich uns allen als Gemeinde diese Phase der Selbstfindung und des Findens einfach zu. Vielleicht bleibt es aber auch bei bisher Gekanntem und Geschätztem. Mit Elan, Interesse, Gemeinschaftssinn und Humor, die ich in TRIANGELIS kenne, wird es uns gelingen. Zusammen mit unseren Nachbarn freuen wir uns auf den gemeinsamen Weg, herzlichst
Ihre Angelika Wunderlich
Die Synode des Evangelischen Dekanats Wiesbaden beschloss für seine 42 Kirchengemeinden die Bildung von sieben Nachbarschaftsräumen. TRIANGELIS wird dem Nachbarschaftsraum-West mit der Christophorusgemeinde Schierstein, der Heilandsgemeinde Walluf, dem Kooperationsraum West (mit der Ev. Auferstehungsgemeinde, Dreikönigsgemeinde, Ev. Kirchengemeinde Schelmengraben) angehören.
In den Nachbarschafträumen werden die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden enger in Teams zusammenarbeiten. Pfarrer und Pfarrerinnen, Gemeindepädagogen und -pädagoginnen sowie Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen gehören dann zu Verkündigungsteams. Darüber hinaus wird es künftig eine gemeinsame Verständigung bei der Nutzung von Gebäuden und bei der Organisation von Verwaltungsarbeit geben.
ENTWICKLUNGEN IM NACHBARSCHAFTS RAUM
Auf der Gemeindeversammlung am 26. April 2026 konnte sich die Gemeinde über den Stand der Zusammenarbeit im Nachbarschaftsraum im Rahmen von EKHN 2030 informieren. Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft zwischen der Gesamtkirchengemeinde Oberer-Rheingau Wiesbaden-West, der Christophorusgemeinde in Schierstein und TRIANGELIS ist nun kirchenaufsichtlich genehmigt worden, mit Wirkung zum 1. Januar 2027. Der geschäftsführende Ausschuss wird in folgender Weise besetzt sein: Gesamtkirchengemeinde Oberer- Rheingau Wiesbaden-West 6 Mitglieder, Christophorusgemeinde 2 Mitglieder, TRIANGELIS 4 Mitglieder. Die Verteilung der Sitze ergibt sich aus den zu Grunde liegenden Gemeindemitgliederzahlen.
Die Arbeitsgemeinschaft wird vier Hauptaufgaben haben:
1. Mitwirkung bei Pfarrerwahl
2. Mitwirkung bei Erstellung Dienstordnung des Verkündigungsteams
3. Erstellung eines gemeinsamen Gebäudeentwicklungsplans
4. Bildung, Organisation und Unterhaltung eines gemeinsamen Gemeindebüros.
Ein Gebäudeentwicklungsplan, der den gesamten Nachbarschaftsraum umfasst und eine Klassifizierung und Förderungsfähigkeit der einzelnen Immobilien festlegt, ist im Nachbarschaftsraum erarbeitet und auch von der Synode verabschiedet worden. Alle drei Kirchen unserer Gemeinde behalten ihre Förderungsfähigkeit und bleiben damit unangetastet. Bei der übrigen Klassifizierung sind in Anbetracht der Einsparungsziele Abstriche unausweichlich. Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis zufrieden und werden alles daransetzen, das gemeindliche Leben im bisherigen Umfang weiterhin zu er möglichen.
Es wird künftig ein gemeinsames Gemeindebüro im Nachbarschaftsraum geben. Damit musste ein Ort für den gemeinsamen Verwaltungssitz gefunden werden. Nach intensiver Diskussion und Abwägung im Kreis der Kollegen wurde unter der Beratung der Liegenschaftsabteilung Nelkenweg 4 in Wiesbaden-Freudenberg als Sitz festgelegt. Es handelt sich um moderne Räumlichkeiten, die nach einer Umbaumaßnahme genügend Platz bieten werden für die Kollegen aus dem Nachbarschaftsraum. Ein Umsetzungsteam, bestehend aus Kirchenvorstehern der einzelnen Gemeinden, befasst sich mit der Einrichtung des neuen Gemeindebüros.